{"id":5111,"date":"2022-04-05T22:33:07","date_gmt":"2022-04-05T20:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/chispirit.ch\/?p=5111"},"modified":"2022-05-28T16:15:42","modified_gmt":"2022-05-28T14:15:42","slug":"wie-hilft-tcm-gegen-heuschnupfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.chispirit.ch\/en\/wie-hilft-tcm-gegen-heuschnupfen\/","title":{"rendered":"Wie hilft TCM gegen Heuschnupfen?"},"content":{"rendered":"<p>Heutzutage leiden 20 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung an Heuschnupfen, was ihn zur h\u00e4ufigsten allergischen Erkrankung in unseren Breitengraden macht.<\/p>\n<p><strong>Heuschnupfen in der Schulmedizin <\/strong><\/p>\n<p>Aus schulmedizinischer Sicht ist Heuschnupfen eine Allergie auf bestimmte Pollen, die w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit durch den Wind in der Luft verteilt werden. Sie l\u00f6sen eine Entz\u00fcndungsreaktion in der Nase, den Augen und gelegentlich auch in den Bronchien aus. Dies f\u00fchrt zu den typischen Symptomen des Heuschnupfens: Fliessschnupfen mit w\u00e4ssriger Fl\u00fcssigkeit, Niesattacken, verstopfte Nase, ger\u00f6tete, brennende Augen mit Tr\u00e4nenfluss und Lichtempfindlichkeit. In der Schulmedizin werden diese Symptome mit Medikamenten wie Nasensprays, Salben und Antihistaminika bek\u00e4mpft, die aber oft Nebenwirkungen mit sich bringen.<\/p>\n<p><strong>Heuschnupfen in der traditionellen chinesischen Medizin<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr TCM geh\u00f6rt allergischer Schnupfen in die Kategorie der \u201everstopften Nase\u201c und des \u201everstopften Niesens\u201c. Die Ursache der Allergie liegt bei einem Mangel der Grundenergie Qi in den Lungen-, Nieren- und Milzmeridianen sowie einer Stauung von Hitze und Feuchtigkeit im K\u00f6rper und den Meridianen. Dies f\u00fchrt zu einem Kreislaufstillstand in der Lunge und einem Versagen der Naseng\u00e4nge.<\/p>\n<p><strong>Behandlungsmethoden<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer TCM-Behandlung wird das geschw\u00e4chte Qi gest\u00e4rkt und die Hitze und Feuchtigkeit aus dem K\u00f6rper abgeleitet. Um dies zu erreichen, wird meistens eine Kombination von Akupunktur, Ohr-Akupunktur, Moxibustion, Schr\u00f6pfen und chinesischen Arzneimitteln angewendet. Die Patienten k\u00f6nnen auch lernen, an gewissen Punkten selber Akupressur zur Unterst\u00fctzung durchzuf\u00fchren. Um den K\u00f6rper zu unterst\u00fctzen, sollten Patienten w\u00e4hrend der Therapie den Verzehr von kaltem Fisch und Garnelen vermeiden und eher warme und saure Obstprodukte essen. Auch auf Alkohol und Rauchen sollte verzichtet und die Arbeitsumgebung gut bel\u00fcftet werden.<\/p>\n<p><strong>Behandlungszeitraum<\/strong><\/p>\n<p>In der Regel sind 10 bis 15 Behandlungen \u00fcber einen Zeitraum von etwa 6 Wochen notwendig. Hierbei gilt: je fr\u00fcher desto besser. Idealerweise beginnt die Behandlung von Heuschnupfen einige Wochen vor dem \u00fcblichen Beginn der Symptome. Die Patienten verf\u00fcgen so bereits bei Beginn des Pollenflugs \u00fcber eine gest\u00e4rkte Abwehr.<\/p>\n<p><strong>Erfolg durch TCM<\/strong><\/p>\n<p>Nach Abschluss der Therapie geben 73 Prozent der wegen Heuschnupfens behandelter Patienten an, mit dem Resultat der Behandlung sehr zufrieden zu sein. Ein Grossteil der Heuschnupfen-Patienten bezeichnet sich sogar als v\u00f6llig beschwerdefrei \u2013 und das ganz ohne zus\u00e4tzliche Medikamente.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutzutage leiden 20 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung an Heuschnupfen, was ihn zur h\u00e4ufigsten allergischen Erkrankung in unseren Breitengraden macht. 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